Certified GIT Practioner

Ich habe knapp vier Jahre praktische Erfahrung im Umgang mit GIT.
Trotzdem habe ich ein Online-Zertifikat dafür abgeschlossen.

Warum?

Ich habe fast vier Jahre lang hauptsächlich mit einem GUI (SourceTree) gearbeitet – abgesehen von privaten Projekten zu Hause und während meiner Weiterbildungszeit in der DevCraft Academy.

Im Arbeitsalltag brauchte ich in diesen 4 Jahren meist nur:

  • fetch
  • pull
  • Branch auf Basis von main erstellen
  • committen
  • meinen Feature-Branch in develop mergen
  • Mergekonflikte lösen
  • pushen
  • zweimal einen Push reverten
  • einmal cherry-pick

Zwischen den Zeilen in der Kommunikation meiner Mentorin in der letzten Firma bemerkte ich jedoch, dass GIT viel mehr kann, als ich es bisher genutzt habe.

Und wenn mir mein Mann von seinen CI/CD-Pipelines erzählte, die er für automatische Deployments und Tests einsetzt, wurde mir klar:
Da draußen existiert noch eine ganz andere GIT-Welt.

Ich nutze meine Zeit derzeit bewusst für private, praktische Projekte und gezielte theoretische Weiterbildung.
GIT stand dabei ganz oben auf meiner Liste.

Nicht, weil mir Erfahrung fehlt –
sondern um herauszufinden, was noch möglich ist und welche Werkzeuge mir GIT darüber hinaus bietet.

Die Collaboration-Features werden vermutlich erst im nächsten Job intensiver zum Einsatz kommen.
Manche Commands – wie commit --amend – werde ich jedoch sicher schon bei meinem großen Microservice-Entwicklungsprojekt brauchen.

Als nächste Zertifikate habe ich geplant:

  1. Python (da ich mein Microservice-Web-App-Projekt mit FastAPI umsetze)
  2. React (damit ich mein Frontend besser verstehe – auch wenn ich es großteils von KI erstellen lasse und sehr einfach halten werde, da mein Fokus klar im Backend liegt)

Autorin

Mag. Rubina Weinzettl