Seit ich meinen letzten Job verlassen habe, ist viel passiert – nicht äußerlich, sondern in mir.
Ich habe bewusst eine Pause eingelegt und mich nicht wirklich aktiv beworben, außer ich wurde auf LinkedIn angeschrieben.
Außerdem war ich auf einem Meditationsretreat in Scheibbs und habe mich nur dem bewussten Sein gewidmet.
In dieser Zeit habe ich mich gefragt, wo es beruflich überhaupt hingehen soll. Die Suche nach dem ersten Job fühlt sich anders an als jene mit mittlerweile vier Jahren Erfahrung – da weiß man schon besser, welche Technologien oder Architekturen einen faszinieren und welche weniger.
Jetzt fühle ich mich wieder bereit für die nächsten Schritte:
die aktive Jobsuche –
und mein neues Portfolio, das eine Mischung aus microservice-lastigem Web Application Development und DevOps Deployments werden soll.
Meinen neuen Job als (MidLevel) Web Application Developerin oder (Junior) DevOps Engineer male ich mir idealerweise so aus – wenn ich „wünsch dir was“ spielen darf:
🌳 Ein werteorientiertes Unternehmen, dem Nachhaltigkeit und Soziales wichtig ist.
💻 Eine Arbeitsweise, die Codequalität und Struktur priorisiert: Dokumentation, Developer Guidelines, einheitliche Architektur, Wartbarkeit von Code und Systemen, Code Reviews.
💻 Arbeit mit Docker und/oder Kubernetes und generell microservice-lastigen Architekturen – dort, wo sie sinnvoll sind.
💻 Die Programmiersprache ist zweitrangig. Ich bin offen und lerne gerne dazu, idealerweise mit gängigen, gut dokumentierten Frameworks.
🤓 Offenheit für Diversität und vielleicht sogar ein diverses Team.
🏠 Flexible Arbeitszeiten, Teilzeit (30 Stunden) sowie hybride Arbeit im Homeoffice und in einem Büro im Waldviertel oder im Großraum Wien bzw. entlang der Strecke Waldviertel–Wien.
💰 Ein branchenübliches Gehalt entsprechend meiner vier Jahre Erfahrung als Full-Stack-Webentwicklerin.
Ich schreibe hier heute ganz bewusst auf, was ich mir wünsche.
Auch Unternehmen formulieren ihre idealen Kandidat:innen – warum sollte ich als Bewerberin nicht ebenso klar sagen, was ich suche?
Denk mal drüber nach: Würdest du das tun?
Viele würden es vermutlich nicht. Denn wenn alle wissen, was man sich wünscht, könnte man befürchten, dass Unternehmen einen aussortieren oder sich abgeschreckt fühlen.
Ich glaube jedoch, dass es nur die falschen Unternehmen abschreckt. Die richtigen werden erkennen, ob ich die passende Ergänzung für ihr Team bin.
Ich habe schon viel erlebt und weiß, dass das funktioniert.
Und ich weiß auch, dass ich schnell wieder eine passende Stelle finde – aber ebenso gut aushalte, wenn das noch etwas dauert. Mir fallen ohnehin laufend neue Ideen für mein Portfolio ein, die ich umsetzen möchte.
Nach dieser längeren Pause wird es hier also wieder den einen oder anderen Beitrag geben. Mal sehen, was die nächste Zeit so bringt.
Autorin

Mag. Rubina Weinzettl
