Wie lernt man am besten GIT?
GIT ist als Revisionskontrollsystem aus unserem Beruf als Developer* nicht mehr wegzudenken.
Aber jeder kommt durch einen anderen Zugang zu seinem Wissen über die Verwendung von GIT!
Gute Frage… GIT zu lernen ist bei mir selbst noch ein Prozess und sieht bei jeder IT-Fachkraft anders aus.
Meine Kollegin hat GIT im Studium gelernt – und zwar auf der Commandline, was ich persönlich für sehr sinnvoll halte, da man besser versteht, was man da eigentlich tut.
Sie bevorzugt die Commandline nach wie vor gegenüber Visualisierungstools.
IT-Fachkräfte in meiner Altersklasse oder älter haben GIT meist überhaupt im Beruf gelernt, da diese Versionierungssoftware ja auch erst seit ca. 2005 in Verwendung ist und daher während ihrer Ausbildungszeit noch kein Thema war.
Bevor ich meinen Job bei datacargo | Danuvius Consulting antrat, habe ich mich ein wenig mit GIT zu Hause herumgespielt; ich hatte es mit meinem Visual Studio verknüpft.
Auf einem Branch passierte natürlich nicht viel. Ich machte hauptsächlich Commits meiner neuesten Änderungen auf meinem privaten Projekt und das war’s.
GIT lässt sich aus meiner Sicht am Besten in einem Unternehmen erlernen, wo man mit verschiedenen Branches und einem konkreten GIT Flow konfrontiert ist.
Während ich am Anfang noch in Panik verfallen bin, wenn nach einem Merge “Es ist ein Mergekonflikt aufgetreten” am Bildschirm stehen hatte, kann ich mittlerweile schon einige Konflikte selbst lösen.
Ich weiß zwar meistens, was ich tun muss; in gewissen Sonderfällen merke ich aber, dass ich gar nicht weiß was GIT da im Hintergrund macht. Wenn ich dann mit meinen Kolleg*innen über die Commands spreche, die sich hinter meinem Visualiserungstool verstecken, geht mir ein Licht auf.
Ich werde daher bei privaten Projekten mit der Commandline arbeiten. Dazu habe ich auch einen Kurs auf w3schools gefunden, dass ich vollständig durchgehen will. Mittlerweile ist es sogar möglich diesen Kurs mit Zertifizierung abzuschließen.
Versteht mich auch nicht falsch:
Mein Visualisierungstool ist toll und spart langfristig einiges an Zeit. Ich werde es daher beruflich weiter verwenden.
Seit dem ich mich mit GIT Befehlen auf der Commandline beschäftige, habe ich den Eindruck, viel tiefer zu verstehen, was ich eigentlich tue und mehr Optionen zur Hand zu haben – wobei ich meistens immer dieselben Funktionen brauche.
Dennoch denke ich, dass es wichtig ist, die Commands verstanden zu haben und sich nach einiger Zeit GIT-mäßig weiterzubilden, was man vielleicht noch alles damit machen kann.
Denn mit der Zeit werden die Aufgaben im Development komplexer – und gleichzeitig auch das Mergen, wenn man an ähnlichen Code-Teilen arbeitet wie andere Kolleg:innen.
GIT immer tiefer zu verstehen, zahlt sich also aus!
Autorin

Mag. Rubina Weinzettl
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